OP-Videos
An dieser Stelle haben wir für Sie einige kleine Videofilme zusammengestellt, die unsere Behandlungstechniken verständlicher machen sollen. Klicken Sie bitte auf die Kamerasymbole oder die jeweiligen Headlines!

Video: Instrumentarium

Das Instrumentarium bei der endoskopischen Sinusbodenaugmentation besteht aus diamantierten Schleifkörpern, mit denen eine Verletzung der Kieferhöhlenschleimhaut ausgeschlossen wird. Das Schüsselmesser dient der Ablösung der Schleimhaut um die Trepanation und ist an der Kante schneidend. Die Sinusbodenelevatorien werden zur Tunnelierung der Kieferhöhlenschleimhaut verwendet. Eine Schlingensonde dient zur Entfaltung des Subantralraumes bei der endoskopischen Kontrolle. Der Augmentatapplikator unterstützt die fraktionierte Verfüllung des Subantralraumes mit partikulärem Augmentat. Die Verdichtung des Augmentates erfolgt mit Hilfe eines Kugelstopfers.

Video: Eröffnung des Subantralraumes

Die Eröffnung des Subantralraumes erfolgt mit dem Diamantbohrer unter Exposition der Kieferhöhlenschliemhaut. Mit dem Schüsselmesser wird die Schleimhaut zirkulär abgelöst und der Eingang in den Subantralraum gestaltet.

Video: Tunnelpräparation

Mit den abgewinkelten Elevatorien wird die Präparation des Subantralraumes bis zur Hinterwand der Kieferhöhle fortgesetzt. Die Kieferhöhlenschliemhaut wird mit der Schlingensonde angehoben, so daß eine Inspektion des Subantralraumes sicher erfolgen kann.

Video: Kavitätenpräparation

Nach Präparation des Subantralraumes werden die Implantatkavitäten angelegt. Dabei wird das Bohrmehl aus der Kavität in den Subantralraum verlagert. Dieses autogene Knochenmaterial kann später zur Augmentation verwendet werden. Die endoskopische Inspektion der Implantatkavität gibt Aufschluß über die Struktur des Implantatlagers.

Video: Augmentation

Die Augmentation setzt einen allseits intakten, sicher begrenzten Subantralraum voraus.
Als Augmentationsmaterial wurde Cerasorb® durch den Zusatz von autogenen Knochenpartikeln und Eigenblut vorbereitet. Durch spontane Koagulation wird das Augmentat leicht verarbeitungsfähig. Es wird in kleinen Portionen durch die Trepanation in den Subantralraum eingeführt.

Video: Implantatinsertion

Beim Eindrehen des Implantates wird Augmentationsmaterial verdrängt,
als Indiz für eine vollständige Affüllung des Subantralraumes.

Video: Kasuistik

Beim Fallbeispiel handelt es sich um eine Freiendsituation im ersten Quadranten. Der Zahn 17 wurde temporär bis zur Freilegung der Implantate als Brückenpfeiler belassen.
Die Titanreferenzen zeigen die geplante Implantatposition an. Im Bereich des zweiten Prämolaren ist das Knochenlager 6 mm hoch, und im Bereich des ersten Molaren liegt eine hochgradige Atrophie von unter 3 mm vor. Es soll ein einzeitiges Vorgehen mit Augmentation und simultaner Implantation erfolgen.

Video: Zusammenfassung

Zusammenfassend erlaubt die SALSA-Technik, durch laterobasale Tunnelierung der Kieferhöhlenschleimhaut unter endomikrochirurgischer Visualisierung die Invasivität der Sinusbodenaugmentation zu minimieren.
Der knöcherne Zugang reduziert sich auf die Dimension einer Zahnkavität. Im Einzelnen ergeben sich folgende Vorteile:
– Maximaler Erhalt von Knochensubstanz durch mikrochirurgischen Zugang über die Stützendoskopie
– Sichere Exploration des Subantralraumes
– Fraktionierte endoskopisch kontrollierte Augmentation und Implantation
– Minimalinvasives Vorgehen auch bei hochgradiger Atrophie
– Standdardisiertes Komplikationsmanagement bei Kieferhöhlensepten und Schleimhautperforationen
– Verkürzte Behandlungsdauer bei primärer Implantation und bei Verwendung von Satellitenimplantaten.

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