SinusliftAbb.1

In der Schemazeichnung erkennt man das Lumen der Kieferhöhle mit der fazialen Wand, die Nasenhaupthöhle mit dem unteren Nasengang, das Jochbein mit der Crista cygomaticoalveolaris und den Alveolarfortsatz mit erheblicher Reduktion der Kammhöhe.

SinusliftAbb.2

Der Zugang erfolgt durch eine Trepanation der knöchernen Kieferhöhlenwand von ca. 5 mm Durchmesser unmittelbar anterobasal der Crista cygomaticoalveolaris. Ausgehend von der knöchernen Trepanation wird die Kieferhöhlenschleimhaut im Bereich des Rezessus alveolaris abgelöst.

SinusliftAbb.3

Durch Erweiterung des Tunnels bis zur Hinterwand der Kieferhöhle entsteht unter Kranialverlagerung der Kieferhöhlenschleimhaut der Subantralraum. Dieser wird endoskopisch in Hinblick auf seine Dimension und in Hinblick auf den Zustand der abgelösten Kieferhöhlenschleimhaut genau untersucht.

SinusliftAbb.4

Nun werden die Implantatkavitäten vor der Augmentation präpariert und endoskopisch ihre Lokalisation im Subantralraum überprüft.

SinusliftAbb.5

Bei der schrittweisen Augmentation wird zunächst der distale Abschnitt des Subantralraumes augmentiert und endoskopisch kontrolliert. Nach Setzen des distalen Implantates wird erneut die Position von Augmentat und Implantat überprüft.

SinusliftAbb.6

Erst dann wird der mesiale Abschnitt des Subantralraumes augmentiert und ein Implantat in diesem Bereich inseriert. Auch hier wird das Ergebnis endoskopisch überprüft.

SinusliftAbb.7

Der mittlere Abschnitt wird zuletzt augmentiert und das dritte Implantat in diesem Bereich nahe der Trepanationsstelle inseriert.

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