Biofunktionelle Schienentherapie nach Engelke

eine Schiene für alle Indikationen von CMD bis Schlafapnoe
Die biofunktionelle Schiene ist höckerlos, bimaxillär und kalottenähnlich gestaltet, denn Höcker sind zum Kauen da. Beim Atmen und Üben sind sie überflüssig.

biofunktionelle Schienen in der CMD-Behandlung:
Behandlungskonzept (li), Schienenpaar auf dem Modell (Mitte) und Schienen in situ (li)

Das biofunktionelle 6-Punkte-Programm

  1. Entlasten: Durch die Anordnung der Kalotte wird eine schienenvermittelte ausschließlich dentoalveoläre Übertragung von Kaukräften erzielt, die kondyläre Führung wird aufgehoben, die Kondylenbahn abgeflacht und das Kiefergelenk sofort entlastet.

  2. Entkoppeln: Die Führung von Ober- und Unterkiefer über ein vorhandenes okklusales Relief wird durch die kalottenförmige Gestaltung der Schienen entkoppelt.

  3. Entspannen: Durch die höckerlose Oberfläche werden neue schienengeführte Übungen ermöglicht, die zu einer neuromuskulären Entspannung führen.

  4. Zentrieren: Eine Bissnahme auf den biofunktionellen Schienen während des Kompartimentschlusses erlaubt die Bestimmung der funktionellen Zentrik für die Rehabilitation.

  5. Protrudieren: Zur Erweiterung des mesopharyngealen Luftweges kann die BFT-Schiene ohne Veränderungen variabel protrudiert eingestellt („titriert“) werden.

  6. Stabilisieren: Ein biofunktionelles Training in der geschlossenen Ruhelage stabilisiert das Gaumensegel bei Schnarchern und bei obstruktiver Schlafapnoe.